Reiseführer und Reisetipps aus diesem Video
Ride With Gabi macht sich auf den Weg zum Qingcheng-Berg, den sie als Geburtsort des Daoismus besucht. Falsche Wegbeschreibungen und ausverkaufte Zugtickets erschweren zunächst die Anreise. Oben angekommen, erkundet sie Tempel und Pfade und denkt über Wu Wei, Yin und Yang sowie den Umgang mit einem spirituell bedeutsamen Ort nach. Der stille Abstieg am Abend wird für sie zum Kern des Erlebnisses.
Nächstes Reisevideo:
Mehr zu diesem Video:()

Qingcheng-Berg und Daoismus
Ride With Gabi wollte den Qingcheng-Berg schon lange besuchen. Der Weg dorthin wird jedoch komplizierter als erwartet: Falsche Hinweise ihres Hotels führen dazu, dass sie Busse und Züge mehrfach vergeblich nutzt. Schließlich findet sie die richtige Verbindung: Mit der U-Bahn-Linie 2 fährt sie bis zum Bahnhof Cipo und nimmt von dort einen Schnellzug. Die Zugtickets sind ausverkauft, deshalb muss sie ein teures Taxi nehmen. Auch der Taxifahrer fährt zunächst zum falschen Ort; eine hilfreiche chinesische Hotline unterstützt sie bei der Korrektur.
Am Eingang erhält sie im Wesentlichen einen Stempel in den Reisepass, aber kein physisches Ticket. Zunächst ist sie enttäuscht, weil der Ort sehr touristisch wirkt. Da sie spät ankommt, sind später weniger Besucher unterwegs. Für den Weg über den See nimmt sie eine kleine Fähre; zu Fuß hätte sie den See umrunden können. Anschließend fährt sie mit einer Seilbahn, die sie zeitweise ganz für sich allein hat.
Tempel, Wu Wei und Yin und Yang
Auf dem Berg besucht Gabi mehrere Tempel. Sie denkt über Daoismus und das Prinzip Wu Wei, das sie als Nichthandeln beschreibt, sowie über das Gleichgewicht von Yin und Yang nach. Zugleich fragt sie, ob der Zustrom an Touristen den Respekt vor heiligen Orten mindert. Ihre Eindrücke verbinden die spirituelle Bedeutung des Berges mit seiner touristischen Nutzung.
Als die Sonne untergeht, geht sie allein den Berg hinab. Dieser ruhige Abstieg wird zum Höhepunkt und erfüllt ihren Wunsch nach einer spirituellen Erfahrung. Zum Abschluss isst sie nahe dem Berg chinesische Teigtaschen. Der Ausflug führt sie damit von der schwierigen Anreise über die besuchten Tempel bis zu einem stillen Moment auf dem Rückweg.
Häufige Fragen (aus Sicht der Reisenden)
- F: Wie kommst du zum Qingcheng-Berg?
- A: Fahre mit der U-Bahn-Linie 2 bis zum Bahnhof Cipo und nimm von dort einen Schnellzug. Falls die Züge ausverkauft sind, kannst du ein Taxi nehmen.
- F: Wie lässt sich der Fußweg am Eingang verkürzen?
- A: Ein Shuttlebus fährt vom Eingang und kostet 21 Yuan. So kannst du den Fußweg von 1–2 km vermeiden.
- F: Welche Möglichkeiten gibt es am See?
- A: Eine kleine Fähre bringt dich für 5 Yuan über den See. Alternativ kannst du ihn zu Fuß umrunden; das dauert 10 Minuten.
- F: Was kostet die Seilbahn?
- A: Ein Ticket für eine einfache Fahrt mit der Seilbahn kostet 35 Yuan.
- F: Was sollte ich bei der Orientierung beachten?
- A: Die Schilder auf dem Berg sind größtenteils auf Chinesisch. Ohne Übersetzung kann die Orientierung daher schwierig sein.
- F: Wo bekomme ich etwas zu essen?
- A: In der Nähe des Bergeingangs gibt es preiswerte und leckere chinesische Essensstände.


