Reiseführer und Reisetipps aus diesem Video
Itchy Boots und ihr Guide Bing fahren von Kuitun nach Turpan. Die Landschaft wechselt von verschneiten Bergen zur heißen Turpan-Senke, die 154 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dort suchen sie versteckte Eingänge zum Karez-System, einem alten Netz unterirdischer Bewässerungskanäle. Ein lokaler Uyghur hilft ihnen beim Zugang und erklärt, wie das Wasser aus den Tianshan-Bergen geleitet wird. Sie probieren frische Trauben und Rosinen, sehen die Trocknungsanlagen und besuchen zum Schluss Jiaohe, eine große Lehmstadt aus der Antike. Der Besuch zeigt außerdem, wie die Bewohner die Anlagen pflegen und nutzen. Der lokale Gastgeber pflegt die Tunnel mit seiner Frau.
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Karez-Tunnel unter Turpan entdecken
Itchy Boots beginnt in Kuitun. Im Hotel fallen ihr das große Hallenbad und die futuristische Dusche auf. Zusammen mit ihrem Guide Bing prüft sie einen beschädigten Felgenrand an dessen Motorrad. Danach fahren sie 400 Kilometer bis nach Turpan. Die Route führt von den verschneiten Tianshan-Bergen in die Wüste. Turpan liegt 154 Meter unter dem Meeresspiegel und wird im Video als heißester und tiefster Ort Chinas beschrieben. Dort besuchen sie traditionelle Uyghur-Bauten zum Trocknen von Trauben, sogenannte Chunches. Die Trauben ergeben laut Itchy Boots besonders süße Rosinen.
Die Suche nach Eingängen zum Karez-System erweist sich als zentrale Aufgabe. Mit Hilfe eines lokalen Uyghur finden sie schließlich Zugang zu einem Tunnel. Er erklärt, dass die unterirdischen Kanäle Wasser aus den Tianshan-Bergen heranführen und Verdunstung verhindern. Die handgegrabenen Tunnel sind mehr als tausend Jahre alt; das frühere Netz soll insgesamt 5.000 Kilometer umfasst haben. Der Mann pflegt die Kanäle mit seiner Frau und lädt die Reisenden zum Mittagessen nach Hause ein. Er bietet ihnen auch ein geheimes Kräutermittel für den Magen an. Itchy Boots lernt das Uyghur-Wort „Rahmat“ für Danke. Sie merkt an, dass ältere Generationen Uyghur sprechen, während Kinder in der Schule inzwischen nur Chinesisch lernen.
Jiaohe und die Traubentrocknung
Die Reise lässt und führt anschließend zur historischen Lehmstadt Jiaohe. Die Route endet in Jiaohe, einer 2.300 Jahre alten Lehmstadt, die in ein Lössplateau gebaut wurde. Sie war einst eine strategische Festung an der Seidenstraße mit 6.000 Zivilisten und 1.800 Soldaten. Heute gilt sie im Beitrag als größte und am besten erhaltene Lehmstadt der Welt. Itchy Boots betrachtet die menschenleeren Wege bei Sonnenuntergang und beschreibt den Ort als überraschenden Abschluss der Fahrt.
Unterwegs erwähnt sie außerdem eine günstige Haarwäsche beziehungsweise einen Haarschnitt für einen Dollar und den Zugang zur Zhu-long-Höhle ohne Ticket. Bing und Itchy Boots prüfen den beschädigten Felgenrand weiterhin und wollen auf Risse achten. Die Folge verbindet Motorradfahrt, alte Wassertechnik, lokale Hilfe und die Geschichte der Region. Die Hinweise zu Preisen, Eigenschaften und Zugang stammen aus der Aufnahme und geben ihre damaligen Erfahrungen wieder. Karez-Tunnel in Turpan entdecken prägt die Route und die geschilderten Eindrücke.
Häufige Fragen (aus Sicht der Reisenden)
- F: Wie waren die Süßkartoffelnudeln?
- A: Itchy Boots beschreibt sie als glänzend wie Leder und sagt, dass sie lecker geschmeckt haben.
- F: Was war die überraschendste Entdeckung?
- A: Itchy Boots nennt den ein Dollar teuren Haarschnitt und die Tatsache, dass sie die Zhu-long-Höhle ohne Eintrittskarte betreten konnte.
- F: Wie werden Trauben in Turpan zu Rosinen getrocknet?
- A: Die Trauben hängen etwa 40 Tage in traditionellen Uyghur-Bauten, den Chunches. Der Wind zieht durch die Wände, und die Trauben trocknen langsam zu Rosinen.
- F: Ist es sicher, mit einer verkratzten Felge weiterzufahren?
- A: Eine andere Werkstatt sagte laut Itchy Boots, es sei möglich. Sie wollten trotzdem auf Risse achten und den Felgenrand während der Fahrt regelmäßig prüfen.


