Reiseführer und Reisetipps aus diesem Video
Katherine fährt mit dem Fahrrad durch Nordchina von Gansu nach Ningxia. Auf einem Markt für Ahnenopfer sieht sie Papiergeld, Häuser, Autos und sogar Massagesessel, die für Verstorbene gedacht sind. Die Reise führt außerdem zu zwei farbenfrohen Trauerzügen, alten Buddha-Schnitzereien in abgelegenen Höhlen und Begegnungen in einem Dorf. In Pingyang besucht sie einen Nachtmarkt. Die Landschaft wechselt von Flusstälern zu Bergstraßen mit Moscheen, bevor sie in einer ländlichen Herberge lokale Snacks probiert.
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Gansu und Ningxia mit dem Fahrrad
Katherine, eine Amerikanerin, die in China lebt, fährt mit ihrem Mann Asadon durch Nordchina. Sie kommen aus der Provinz Gansu und fahren in die weniger bekannte Region Ningxia. Die Landschaft verändert sich unterwegs: erst Flusstäler mit Tempeln, dann Bergstraßen mit Moscheen. Ein wichtiger Halt ist ein Markt mit Papierartikeln für Ahnen. Dort gibt es Papiergeld, Häuser, Autos und sogar Massagesessel, die für Verstorbene gedacht sind. Katherine bemerkt, dass die chinesische Bestattungsbranche immer neue Gegenstände zum Verbrennen entwickelt.
Auf dem Weg begegnen sie zwei Trauerzügen. Katherine beschreibt beide als farbenfroh und feierlich. Sie fahren an zahlreichen Buddha-Grotten vorbei, die in Höhlenwände geschlagen wurden. An einem Ort sieht sie Dutzende alte Schnitzereien. In der kleinen Stadt Pingyang besuchen sie einen Nachtmarkt und entdecken ein unterirdisches Mülltonnensystem. Danach überqueren sie einen Berg nach Ningxia, wo sich die Landschaft erneut verändert.
Dorfleben und lokale Snacks in Ningxia
In einer ländlichen Herberge probiert Katherine lokale Snacks. Ein klebriger süßer Block erinnert sie an Styropor, schmeckt ihr aber trotzdem. Außerdem probiert sie ein scharfes, öliges Blatt aus Latiao. Sie freundet sich mit älteren Männern im Dorf an und spricht darüber, dass ihre Ehe mit einem Mann von der anderen Seite der Welt bei Einheimischen oft für Überraschung sorgt.
Die Tipps empfehlen, kleine Höhlen mit Buddha-Schnitzereien zu besuchen. Viele seien nicht ausgeschildert und kostenlos, sodass sie eine ruhigere Alternative zu bekannten Sehenswürdigkeiten bieten. Auf dem flachen Flusstal lässt sich gut Fahrrad fahren, während in Ningxia Moscheen mit Glas und Säulen islamische und chinesische Architektur verbinden. Katherine übernachtet in einer ländlichen Herberge, wo es nach ihrer Beobachtung häufig Lademöglichkeiten für Elektroautos gibt. Der Bericht verbindet Alltagsbeobachtungen mit religiösen Bräuchen und einer wechselnden Landschaft.
Häufige Fragen (aus Sicht der Reisenden)
- F: Was war das ungewöhnlichste Essen?
- A: Katherine probierte einen klebrigen süßen Block, der sich wie Styropor anfühlte, aber recht gut schmeckte.
- F: Was überraschte dich am Markt für Ahnenopfer?
- A: Die Auswahl reichte von Massagesesseln bis zu Pappgrabsteinen. Katherine bemerkt, dass die Bestattungsbranche ständig neue Gegenstände entwickelt.
- F: Wie reagierten die Einheimischen auf euch?
- A: Viele waren überrascht, dass Katherine und ihr Mann in der Gegend unterwegs waren. Sie waren oft die ersten Amerikaner, die sie je gesehen hatten.


