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Leben als Ausländer in Shenzhen: Alltag und Kultur

Dieser Spaziergang mit einem Amerikaner in Shenzhen änderte meine Sicht auf China

Reiseziel:ChinaStadt:ShenzhenEinwohner: 17.6 Millionen
Dieser Spaziergang mit einem Amerikaner in Shenzhen änderte meine Sicht auf China
Max Chernov19 Min.

Dieser Spaziergang mit einem Amerikaner in Shenzhen änderte. Dieses wurde von Max Chernov gedreht. Sieh dir die ganze Reise an und finde auf dieser Seite die Angaben zum Dreh und die Reiseziele.

Max Chernov spricht beim Spaziergang mit Sean über dessen 15 Jahre in China.

--- Max Chernov
26.12.2024, Winter in China

Reiseführer und Reisetipps aus diesem Video

Max Chernov begleitet Sean, einen Amerikaner, der seit 15 Jahren in China lebt, auf einem Spaziergang durch Shenzhen. Sean spricht über seine Sicht auf Freiheit, Sicherheit, wirtschaftliche Möglichkeiten und das Leben in der Stadt. Die beiden beobachten Familien im Lea Park, elektrische Fahrzeuge und öffentliche Verkehrsmittel. Sean erwähnt auch Roller im Straßenverkehr und die zwei Finger, mit denen Gäste beim Einschenken von Tee auf den Tisch tippen. Im Gespräch geht es um bargeldlose Zahlungen, respektvolle Kommunikation im Geschäftsleben und soziale Trinkrunden. Sean sagt, er werde wahrscheinlich irgendwann in die USA zurückkehren, aber für Geschäftsreisen nach China kommen.

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Dieser Spaziergang mit einem Amerikaner in Shenzhen änderte meine Sicht auf China

Leben als Ausländer in Shenzhen

Max Chernov begleitet Sean auf einem Spaziergang durch Shenzhen. Sean ist Amerikaner und lebt seit 15 Jahren in China. Er spricht über seine Sicht auf das Leben dort und widerspricht der Vorstellung, es gebe keine Freiheit. In seinem Verständnis umfasst Freiheit mehr als freie Meinungsäußerung: Er zählt Sicherheit, die Möglichkeit Geld zu verdienen, die Familie zu unterstützen und ein gutes Leben zu führen dazu. Diese Einschätzung stammt von Sean im Video und ist seine persönliche Perspektive. Er erkennt zugleich an, dass China kein demokratisches System hat.

Im Lea Park beobachten die beiden Familien, die Zeit im öffentlichen Raum verbringen. Sean deutet diese Szenen als Zeichen für Wohlstand und Zufriedenheit, die er im Alltag wahrnimmt. Er beschreibt außerdem ruhige Straßen, auf denen viele Elektrofahrzeuge fahren, und ein ausgebautes, wachsendes U-Bahn- und Busnetz. Roller auf Gehwegen und Straßen können seiner Meinung nach eine Gefahr sein; zugleich habe sich das Verkehrsmanagement verbessert. Als kleine kulturelle Geste erklärt er, dass manche Menschen mit zwei Fingern auf den Tisch tippen, wenn ihnen Tee eingeschenkt wird.

Geschäftskultur und persönliche Pläne

Sean spricht über digitale Zahlungen und vergleicht die Verbreitung bargeldloser Bezahlmethoden in China mit der weiter verbreiteten Nutzung von Papiergeld in den USA. Im Geschäftsleben, sagt er, sei direkte Kommunikation nicht immer am wirksamsten. Taktgefühl und Rücksicht auf die Gefühle anderer könnten beim Aufbau von Beziehungen helfen. Bei Problemen empfiehlt er, die Dringlichkeit einzuschätzen und wichtige Punkte vor kleineren Anpassungen zu behandeln. Gesellschaftliches Trinken könne Geschäftsbeziehungen unterstützen, sei aber nicht zwingend erforderlich; nach seiner Einschätzung habe sich die Kultur im Lauf der Zeit verändert.

Sean meint, dass er irgendwann wahrscheinlich in die USA zurückkehren wird. Für Geschäftsreisen möchte er aber wieder nach China kommen, weil dort ständig Neues entstehe und das Land aus seiner Sicht die Zukunft präge. Max beendet das Gespräch mit Dank für den gemeinsamen Spaziergang und spricht ebenfalls über Chinas Einfluss auf die Welt. Der Beitrag zeigt damit den persönlichen Blick eines langjährigen Bewohners auf Alltag und Geschäftsbeziehungen in Shenzhen.

Fragen zum Leben in Shenzhen

Sean beschreibt seine Erfahrungen als positiv: Menschen seien willkommen heißend, es gebe Möglichkeiten und der öffentliche Verkehr sei praktisch. Zugleich nennt er Roller und unterschiedliche Geschäftskommunikation als Herausforderungen. Die größte Fehlannahme über China sei aus seiner Sicht, dass es dort keine Freiheit gebe; er verbindet Freiheit auch mit Sicherheit und wirtschaftlichen Möglichkeiten. In Geschäftsbeziehungen empfiehlt er Taktgefühl. Trinken sei nicht notwendig, könne aber beim Beziehungsaufbau helfen. Er sagt außerdem, dass er wahrscheinlich eines Tages zurück in die USA gehe und weiter für Geschäftsreisen nach China komme.

Häufige Fragen (aus Sicht der Reisenden)

F: Wie erlebt Sean das Leben in China als Amerikaner?
A: Er beschreibt es als gute Erfahrung mit gastfreundlichen Menschen, vielen Möglichkeiten, moderner Technik und praktischem Nahverkehr. Zu den Herausforderungen zählen Roller im Verkehr und Unterschiede bei der geschäftlichen Kommunikation, an die er sich erst gewöhnen musste.
F: Was hält Sean für ein Missverständnis über China?
A: Er widerspricht der Annahme, es gebe keine Freiheit. Für ihn gehören dazu auch Sicherheit, die Möglichkeit Geld zu verdienen, die Familie zu unterstützen und ein gutes Leben zu führen, nicht nur freie Meinungsäußerung.
F: Wie sollte man im chinesischen Geschäftsleben kommunizieren?
A: Sean rät, nicht immer nur direkt zu sprechen. Taktgefühl und Rücksicht auf die Gefühle anderer können dabei helfen, Beziehungen aufzubauen und eine passende Balance zu finden.
F: Muss man bei Geschäftsterminen mittrinken?
A: Sean sagt, das sei nicht unbedingt erforderlich. Anwesend zu sein und Beziehungen zu pflegen sei wichtiger; gemeinsames Trinken könne helfen, aber die Kultur habe sich verändert.
F: Würde Sean in die USA zurückziehen?
A: Er meint, dass er wahrscheinlich irgendwann zurückgehen wird. Für Geschäftsreisen möchte er aber nach China zurückkehren, weil dort aus seiner Sicht ständig Neues geschieht.

Leben als Ausländer in Shenzhen: Alltag und Kultur

Leben als Ausländer in Shenzhen: Sean spricht mit Max Chernov über Alltag, Verkehr, Freiheit aus seiner Sicht und Geschäftsbeziehungen.

Sehenswürdigkeiten in diesem Video: lea park