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Ein Himmel, ein Traum.

Hongkong nach 53 Jahren: Mike Rowses Weg

Ein ehemaliger Brite erklärt Hongkong nach 53 Jahren dort

Reiseziel:ChinaStadt:HongkongEinwohner: 7.4 Millionen
Ein ehemaliger Brite erklärt Hongkong nach 53 Jahren dort
Max Chernov1 Std. 20 Min.

Ein ehemaliger Brite erklärt Hongkong nach 53 Jahren dort. Dieses wurde von Max Chernov gedreht. Sieh dir die ganze Reise an und finde auf dieser Seite die Angaben zum Dreh und die Reiseziele.

Mike Rowse erzählt von seiner Karriere und seiner Entscheidung, Chinese zu werden.

--- Max Chernov
18.11.2025, Herbst in China

Reiseführer und Reisetipps aus diesem Video

Mike Rowse kam 1972 nach Hongkong und arbeitete zunächst im Journalismus. Später wechselte er in den öffentlichen Dienst, wurde Chinese und wirkte an der Arbeit der ICAC sowie an der Verhandlung des Disneyland-Projekts mit. Er erklärt seine Einbürgerung, vergleicht Hongkong mit Singapur und spricht über Chancen, Integrität, die Zukunft der Stadt und seine Lebensphilosophie. Rowse erzählt außerdem von seiner Ankunft in Hongkong im Jahr 1972, seiner ersten Zeit ohne Geld und seiner Entwicklung vom Journalisten zum Verwaltungsbeamten. Sein Vergleich mit Singapur behandelt Geografie, Geschäftsbeziehungen und damalige Einwanderungsregeln. Bei der Disneyland-Verhandlung mussten beide Seiten Landwert und Gestaltung im Detail besprechen; Rowse beschreibt, wie kommerzielle Tragfähigkeit und politische Vertretbarkeit zusammengebracht werden sollten.

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Ein ehemaliger Brite erklärt Hongkong nach 53 Jahren dort

Im Gespräch mit Max Chernov erzählt Mike Rowse von seinem Weg aus bescheidenen Verhältnissen in England in eine führende Rolle in Hongkong. Er kam 1972 ohne Geld in die Stadt und schlief zunächst auf dem Sofa eines Freundes. Seine erste Stelle im Journalismus erhielt er, nachdem er persönlich bei einer Zeitung vorgesprochen hatte. Später arbeitete er im öffentlichen Dienst und entschied sich, Chinese zu werden, weil er sich eng mit Hongkong verbunden fühlte und seine Unterstützung für die Stadt durch die Staatsangehörigkeit glaubwürdig machen wollte.

Hongkong nach 53 Jahren Mike Rowse

Rowse beschreibt die Einbürgerung als bewusste Entscheidung und nicht als Pflicht. Er musste einen Antrag stellen, seine Verbindung und seinen Aufenthalt in Hongkong belegen und die britische Staatsangehörigkeit aufgeben. Er verweist auf die chinesische Staatsangehörigkeitsregel, die unter „anderen relevanten Umständen“ eine Einbürgerung ermögliche. Der bürokratische Schritt erschien ihm als logische Konsequenz seiner Arbeit und Zugehörigkeit.

Er vergleicht Hongkong und Singapur. Beide hätten eine hochwertige Infrastruktur, doch Hongkong liege günstiger für Geschäfte mit Ostasien und dem chinesischen Festland. Aus seiner Zeit in Singapur erzählt er von strengen Regeln für Männerfrisuren in den 1970er-Jahren und davon, dass er einmal eine Perücke tragen musste, um Schwierigkeiten mit der Einwanderungsbehörde zu vermeiden.

In Hongkong arbeitete er bei der Independent Commission Against Corruption (ICAC), die 1974 zur Bekämpfung weit verbreiteter Polizeikorruption gegründet wurde. Er spricht über systemische Probleme und darüber, warum Integrität im öffentlichen Dienst wichtig ist. Später übernahm er Verwaltungsaufgaben und verhandelte das Disneyland-Projekt. Dabei mussten kommerzielle Interessen, politische Vertretbarkeit, Grundstückswert und Gestaltung aufeinander abgestimmt werden. Rowse erinnert sich an lange Verhandlungstage und die Suche nach einer Lösung, die beiden Seiten nützt.

Rückblick und Blick nach vorn

Rowse sieht Hongkong weiterhin als bedeutendes Finanzzentrum. Er fordert eine langfristige Perspektive und hält negative westliche Darstellungen über China für eine Herausforderung. Er spricht auch über Autonomie und das Common Law. Seine Ratschläge an junge Menschen lauten, nicht vorschnell aufzugeben, Probleme zu lösen und Chancen zu ergreifen. Für ein zufriedenes Leben seien Lachen, Singen, Konzentration und ein aktiver Alltag wichtig. Mit 76 Jahren blickt er ohne große Reue zurück; auch schlechte Entscheidungen seien Erfahrungen, mit denen man weiterleben müsse.

Bei der Disneyland-Verhandlung mussten beide Seiten die Grundstückswerte und die Landschaftsgestaltung genau prüfen. Rowse sagt, dass die Lösung sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch politisch zu vertreten sein musste. Er beschreibt eine kooperative Haltung und lange Gesprächstage, statt einen schnellen Abschluss. Zu seiner frühen Karriere gehörte auch ein ungewöhnlicher Einreisevorfall in Singapur: Wegen einer strengen Haarregel trug er eine Perücke. Nach der Einbürgerung reagierten Menschen unterschiedlich auf seine chinesische Staatsangehörigkeit; er schildert, wie sie sich daran gewöhnten. Für Hongkong wünscht er sich eine langfristige Sichtweise und die Beibehaltung besonderer Systeme. Er äußert Sorge über negative Erzählungen und übermäßige Anpassung an Peking.

Häufige Fragen (aus Sicht der Reisenden)

F: Warum wurde Mike Rowse Chinese?
A: Er wollte seine Verbindung zu Hongkong und seinen Einsatz für die Stadt ernsthaft zeigen, besonders nachdem er sie als Geschäftszentrum beworben hatte. Das Staatsangehörigkeitsrecht machte es möglich.
F: Wie lief die Einbürgerung ab?
A: Er beantragte die Einbürgerung, belegte seinen Aufenthalt und seine Bindung an Hongkong und gab seine britische Staatsangehörigkeit auf. Für ihn war es ein bürokratischer, aber folgerichtiger Schritt.
F: Wie vergleicht er Hongkong mit Singapur?
A: Beide Orte haben moderne Infrastruktur, doch Hongkongs Lage sei günstiger für Geschäfte mit Ostasien und dem chinesischen Festland. Beide Orte haben eine moderne Infrastruktur, aber Mike sieht Hongkongs Lage als besser für Kontakte mit Ostasien und dem chinesischen Festland.
F: Wie war seine Arbeit bei der ICAC?
A: Dort kämpfte er gegen verbreitete Korruption und beobachtete systemische Probleme. Die Gründung der ICAC 1974 war für Hongkong ein wichtiger Schritt zu mehr Integrität.
F: Welche Herausforderungen gab es beim Disneyland-Projekt?
A: Rowse musste kommerzielle Anforderungen von Disney, politische Realitäten und öffentliche Interessen ausbalancieren; dafür waren lange Gespräche und kreative Lösungen nötig.
F: Wie sieht er Hongkongs Zukunft?
A: Er ist optimistisch, dass Hongkong ein bedeutendes Finanzzentrum bleibt und vielleicht London oder New York übertrifft, wenn Stärken und langfristige Planung erhalten bleiben. Er ist optimistisch, dass Hongkong ein führendes Finanzzentrum bleibt und London oder New York überholen kann, sofern es seine Stärken bewahrt.
F: Welche Herausforderungen hat Hongkong?
A: Er nennt negative westliche Erzählungen über China und die Gefahr, Peking zu stark entgegenzukommen. Hongkong solle Autonomie und sein Common Law bewahren. Er warnt vor negativer Berichterstattung und einer zu großen Anpassung an Peking; Autonomie und das eigene Rechtssystem seien wichtig.
F: Was ist sein Geheimnis für ein glückliches Leben?
A: Viel lachen, oft singen, fokussiert bleiben, Dinge erledigen und das Beste aus sich machen. Rowse empfiehlt, Chancen anzunehmen und aus Erfahrungen zu lernen.
F: Was rät er jungen Menschen?
A: Gib nicht schnell auf und entscheide dich nicht schon vorab fürs Scheitern. Bleib an Herausforderungen dran, finde Lösungen und gib dir eine Chance.
F: Bereut er Entscheidungen?
A: Nein. Auch wenn er schlechte Entscheidungen getroffen hat, müsse man damit leben und weitermachen; das Leben sei keine Generalprobe. Hongkong nach 53 Jahren Mike Rowse gehört ebenfalls zu den Themen dieser Reise.

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Hongkong nach 53 Jahren: Mike Rowses Weg

Mike Rowse spricht über Einbürgerung, Korruptionsbekämpfung, Disneyland und Hongkongs Zukunft.

Sehenswürdigkeiten in diesem Video: Disneyland Hong Kong, Ocean Park